ZiSch 2011

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„ZiSch“ ist die Abkürzung für "Zeitung in der Schule", ein Projekt, das die Kieler Nachrichten alljährlich in Zusammenarbeit Schulklassen durchführen. Damit die Schüler sich regelmäßig in der Tageszeitung über das aktuelle Geschehen informieren, erhalten alle teilnehmenden Klasse die Kieler Nachrichten fast 3 Monate im Klassensatz. Außerdem haben die Schüler die Möglichkeit, ihre eigenen journalistischen Fähigkeit zu erproben. Unter Anleitung der ZiSch-Redakteurinnen Friederike Reußner und Nora Saric konnten die Schüler zu eigenen Themen recherchieren, fotografieren und schreiben.

In der Klasse 8d, die sich in diesem Jahr am ZiSch-Projekt beteiligte, entstanden in Einzel-, Gruppen oder Partnerarbeit interessante Artikel, z.B. den "Bürgermeister-Check", für den der Kieler Oberbürgermeister Torsten Albig und Bordesholms Bürgermeister Helmut Tiede interviewt wurden. Andere Artikel beschäftigten sich mit der diesjährigen  Baltic Horse Show, dem Projekt "Gefangene helfen Jugendlichen"  oder mit Besuchen des Kieler Tierheims Uhlenkrog bzw.  bei einer Pressekonferenz des THW Kiel. Bei einem Besuch im Kieler Schauspielhaus wurde der Schauspieler Zacharias Preen interviewt.

Die Artikel der Hans-Brüggemann-Schüler, die in diesem Jahr in den Kieler Nachrichten veröffentlicht wurden sind nachzulesen auf der ZiSch-Seite der Kieler Nachrichten:
http://www.kn-online.de/zisch/beitraege/

Auch hier sind einige Beispiele zu finden:

Der große Bürgermeister-Check

Kiels OB Im Gespräch
Gespräch mit Herrn Albig / Foto Saric
Die ZISCHer der Hans-Brüggemann-Schule wollten wissen, wie sich die Aufgaben eines Oberbürgermeisters einer großen Stadt wie Kiel von der Tätigkeit eines ehrenamtlichen Bürgermeisters in einer Gemeinde wie Bordesholm unterscheiden. Deshalb haben sie den Bordesholmer Bürgermeister Helmut Tiede (CDU) und Kiels Oberbürgermeister Torsten Albig (SPD) die gleichen Fragen gestellt.

ZISCH: Könnten Sie uns kurz Ihren Lebenslauf erzählen?
Helmut Tiede: Ich bin 1940 in Stettin geboren und bin jetzt 71 Jahre alt. Ich habe von 1957 bis 1960 in der Stadtverwaltung Bad Bramstedt gelernt. 1970 habe ich in Bordesholm in der Gemeindeverwaltung angefangen und bin 1991 zu den Versorgungsbetrieben Bordesholm gewechselt. 2005 wurde ich pensioniert und seit dem Mai 2010 bin ich ehrenamtlicher Bürgermeister von Bordesholm.
Torsten Albig: Ich bin 1963 in Bremen geboren. Bis ich 13 war, lebte ich in Schleswig-Holstein mit meinen Eltern und meiner Schwester. Dann bin ich mit meiner Mutter und meiner Schwester nach Nordrhein-Westfalen gezogen. Dort studierte ich Jura. Danach arbeitete ich für das Land Schleswig-Holstein, bei der SPD, in Ministerien, für Banken und die Landeshauptstadt Kiel. 2009 wurde ich zum Oberbürgermeister von Kiel gewählt.

Welche Berufswünsche hatten Sie als Kind?
Tiede: Als ich so alt war wie ihr (13 und 14 Jahre), wollte ich im Büro arbeiten, am liebsten in der Gemeindeverwaltung.
Albig: Ich hatte keine festen Berufswünsche als Kind. Mein Vater war Soldat, meine Mutter Verkäuferin. Das wollte ich nicht sein. Aber ich muss auch sagen: Die Zeit als Schüler und später als Student habe ich sehr genossen.

Wie und warum sind Sie Bürgermeister, beziehungsweise Oberbürgermeister geworden?
Tiede: Ich hab mich zur Wahl gestellt und wurde dann von der Gemeindeverwaltung gewählt. Ich wusste, dass es sich um eine interessante und vielfältige Tätigkeit handelt.
Albig: Ich war politisch interessiert und bin 1982 in die SPD eingetreten. Ich habe in verschiedenen politischen Berufen gearbeitet und fand, dass Oberbürgermeister ein spannender Beruf für mich wäre. Zum Glück hat die SPD mich 2009 in Kiel vorgeschlagen und ich wurde tatsächlich gewählt.

Was ist der Unterschied zwischen einem Bürgermeister und einem Oberbürgermeister?
Tiede: Der Unterschied zwischen einem Bürgermeister und einem Oberbürgermeister ist, dass der Bürgermeister von der Gemeindevertretung gewählt wird und der Oberbürgermeister vom Volk gewählt wird.
Albig: Der Unterschied ist nicht so groß. Meine Verwaltung ist halt viel größer und ich habe mehr Mitarbeiter als ein Bürgermeister in einem kleinen Ort.

Welche Aufgaben haben Sie als Bürgermeister/Oberbürgermeister?
Tiede: Ich bin gesetzlicher Vertreter der Gemeinde und unterschreibe alle Verträge für die Gemeinde.
Albig: Ich bin der Chef von 4500 Mitarbeitern, ich mache der Ratsversammlung Vorschläge für politische Entscheidungen und muss diese dann umsetzen. Es gibt auch eine Menge repräsentative Aufgaben für mich.

Welche Ziele hatten Sie, als sie Bürgermeister/Oberbürgermeister geworden sind?
Tiede: Ich wollte den Ort Bordesholm weiter entwickeln. Zum Beispiel wollte ich Kinderkrippenplätze bauen lassen, einen Kunstrasenplatz beim Sportpark anlegen lassen und hinter dem Rathaus ein Seniorenheim bauen lassen.
Albig: Ich habe mich dafür eingesetzt, die Schulen und die Kindergärten in Kiel zu verbessern.

 

Bei Bürgermeister Tiede
Interview mit dem Bürgermeister Helmut Tiede.

Gab es auch Ziele, die Sie nicht verwirklichen konnten?
Tiede: Für eine gymnasiale Oberstufe an der Hans-Brüggemann-Schule wurde noch keine Regelung gefunden.
Albig: Bisher noch nicht. Aber es geht nicht so schnell voran, wie ich möchte und das finde ich nicht so gut.

Wie werden in Bordesholm/Kiel wichtige Entscheidungen getroffen?
Tiede: Die Gemeindevertretung entscheidet aufgrund von Anträgen aus der Bevölkerung oder aufgrund meiner Vorschläge.
Albig: Ich mache einen Vorschlag, dann entscheiden Ausschüsse und die Ratsversammlung, ob es gemacht wird oder nicht.


Was gehört alles zum Bereich der Kommunalpolitik?
Tiede: Zu dem Bereich der Kommunalpolitik gehören die Schule, Jugendarbeit, Bildung, Bücherei und der Kindergarten.
Albig: Fast alles, was die Stadt betrifft, zum Beispiel Straßen, Schulen, Kindergärten, Sportplätze oder Busse. Außer der Bundeswehr – aber selbst dort setze ich mich dafür ein, dass sie gerne in Kiel ist.

Was ist Ihnen bei der Bildungspolitik besonders wichtig? Wofür würden Sie sich einsetzen?
Tiede: Für die Ausstattung der Schule, dass die Regeln kindgerecht und die Verhältnisse gut sind.
Albig: Da gibt es eine Menge Punkte. Besonders wichtig ist mir, dass die Lehrer mehr Zeit für die Schüler haben.

Haben Sie eigentlich noch Zeit für Ihre Familie?
Tiede: Ja, aber ich hab’ auch viel Arbeit.
Albig: Leider nicht. Aber ich bin jetzt wenigstens jeden Abend zu Hause. Das ging früher nicht immer, weil ich in Berlin gearbeitet habe.

Welche Partei wählt Ihre Familie?
Beide: Das weiß ich nicht.

Sascha Payns, Can Uyandi und ein weitere Schüler der Klasse 8d
Kieler Nachrichten, Dienstag, 18. November 2011, Seite 70

Mit der Mutter einen „Schimanski“ drehen

Herr Preen in Interview
ZISCH-Reporterinnen interviewen Zacharias Preen/ Foto: W. F.
Bordesholm - ZISCH-Reporter im Theater: Die Achtklässlerinnen S. F., Celina Nielsen und Evelyn Policke von der Hans-Brüggemann-Schule Bordesholm unterhielten sich mit Schauspieler Zacharias Preen über Rollenauswahl und Tatort-Drehs. 

Haben Sie eine Schauspielschule besucht?
Zacharias Preen: Nein, eine Schauspielschule habe ich nicht besucht. Ich habe es einfach gemacht. Wie ich immer so schön sage: Learning by doing.
Wie alt waren Sie, als Sie Ihre erste Rolle gespielt haben?
Mit 13 Jahren habe ich das erste Mal beim Tatort mitgespielt.
Waren Sie zunächst auf einen Rollentyp festgelegt?
Am Anfang habe ich oft eher so halbstarke Rockertypen gespielt.
Wird man als Schauspieler gut bezahlt?
Das ist sehr unterschiedlich und relativ zu sehen. In der Regel verdient man beim Fernsehen mehr als beim Theater. Als junger Anfänger beim Theater wird man nicht so gut bezahlt.
Waren Sie schon einmal arbeitslos?
Da ich früher freiberuflich tätig war, war ich zwischendurch immer mal wieder arbeitslos.
Haben Sie ein Lieblingstheaterstück oder einen Lieblingsfilm, in dem Sie mitgespielt haben?
Ja, mein Lieblingstheaterstück habe ich in der Spielzeit 2008/2009 hier am Schauspiel Kiel gespielt. Es heißt „Der Boss vom Ganzen“ und ist von dem berühmten dänischen Regisseur und Autor Lars von Trier. Einer meiner Lieblingsfilme ist der 1983 gedrehte Schimanski-Tatort „Zweierlei Blut“, bei dem ich gemeinsam mit meiner Mutter vor der Kamera stand.
Wenn Sie eine Rolle aussuchen, worauf achten Sie?
Dass es ein spannender, interessanter und herausfordernder Charakter ist, wobei man sich am Theater die Rollen meist nicht selbst aussuchen kann.
Was machen Sie lieber, Theater oder Film?
Im Moment macht mir Theater spielen sehr viel mehr Spaß, gerade hier in Kiel.
Würden Sie jungen Menschen empfehlen, Schauspieler zu werden?
Das kann ich so generell nicht beantworten, das muss man im Einzelfall sehen. Deswegen sage ich auch, man sollte Geduld mitbringen.

S. F., Celina Nielsen und Evelyn Policke, Klasse 8d
Kieler Nachrichten, Montag, 10. November 2011, S. 48

Schwanensee und Spitzenreiter

Herr Rathmann im Gespräch
Die zwei pferdebegeisterten ZISCH-Reporterinnen bei der Turnierleitung der Baltic Horse Show Peter Rathmann und Cornelia Derwanz

Kiel - Die Baltic Horse Show in der Kieler Sparkassen-Arena bietet auch in diesem Jahr Reitsport-Begeisterten ein Turnier mit großen Wettkämpfen. Zum 22. Mal verspricht das Event vom 13. Bis 16. Oktober alles rund um den Reitsport. Der Artikel ist von K. K. und Valeska Fey aus der Klasse 8d von der Hans-Brüggemann-Schule in Bordesholm.  

Schon seit 21 Jahren gibt es sie: die Baltic Horse Show. Geleitet wird das Turnier von Peter Rathmann zusammen mit seiner Assistentin Cornelia Derwanz. Im Jahr 1990 sei er mit einem Geschäftspartner Jörg Münzner auf die Idee gekommen, die Show -vorher bekannt als Reitturnier Kiel - wieder ins Leben zu rufen, erinnert sich Rathmann. Ab 1996 habe er das Turnier dann alleine weiter organisiert. Die Show sei eine unter den Top Ten der europäischen internationalen Hallen-Reitturniere, ist Rathmann überzeugt und grinst über das ganze Gesicht.

Auch für die kleinen Pferdefans wird viel geboten: Am Freitag, 14. Oktober, ist Kindertag. Der Eintritt ist für alle Kinder unter 16 Jahren frei. Ein großes Schauprogramm sorgt für Unterhaltung. Kinder und Erwachsene spielen mit Pferden das Stück Schwanensee. Es gibt einige Änderungen, seit die Baltic Horse Show wieder ins Leben gerufen wurde. Seit einem Jahr biete das Turnier mehr Raum für Basis-Sport für Spitzen-sowie für Amateur-Reiter, so Rathmann. „Das ist mein persönliches Highlight der Show, die aufgeregten jungen Menschen zu beobachten, wenn sie in die Halle hinein reiten und ihren Parcours ablegen sollen“, so der 70-jährige. Er freue sich, dass das Turnier so gut bei den Menschen ankommt und die Show im Fernsehen übertragen wird.

Die gesamte Organisation wird über das ganze Jahr gemanagt. „Nach dem Turnier ist vor dem Turnier!“, so Peter Rathmann. Cornelia Derwanz plant alles von vorne bis hinten mit ihm gemeinsam durch. Bei den Aufbauarbeiten sind rund 35 Leute beteiligt und während der Turniertage sogar 120 - die meisten ehrenamtlich. Laut Rathmann liegen die Gesamtkosten des Turniers bei 1000000 Euro. Um diese Kosten tragen zu können, gäbe es zehn Hauptsponsoren und einige weitere. Diese würden ungefähr 70 Prozent der Kosten decken. Der Rest könne durch Startgelder, Fernsehgelder, Anzeigen oder Eintrittsgelder finanziert werden, erklärt Rathmann.

„An den Reitturnieren nehmen unter anderem die zehn besten Reiter der Weltrangliste teil“, erzählt der Turnierleiter stolz. „Die anderen Teilnehmer kommen aus allen Teilen der Welt, um an den Wettkämpfen teilzunehmen.“ Einige bekannte Reiter in diesem Jahr: Janne Friederike Meyer, Carsten Otto Nagel und Jessica Kürten (Irland). Die Summe der Preisgelder liegt bei etwa 150000 Euro. Rathmann: „Der Geldpreis gehört immer dem Pferd. Die Trophäe gehört dem Reiter.“

Bei den Wettkämpfen dürfen ausgebildete Pferde ab sechs Jahren an den Start gehen. Das sind hauptsächlich Pferde aus der deutschen Warmblutzucht, aber auch Vollblüter und andere. Ein Turnier-Tierarzt kontrolliert die Pferde stichprobenartig auf Doping. Die Pferde, die einer Dopingprobe unterzogen werden, kommen nach einem Trunierdurchgang 15 Minuten lang in eine Box. Wenn sie in dieser Zeit keinen Urin abgeben, wird Blut entnommen. Urin oder Blut kontrolliert der Tierarzt auf Spuren von leistungssteigernden Mitteln.

Peter Rathmann war bis vor zehn Jahren selbst noch aktiver Reiter. Mit den Jahren, erzählt er, habe er allerdings nicht mehr alles springen wollen. Der Körper sei schließlich nicht mehr so elastisch wie früher. „Es ist schwer das zuzugeben, aber es ist leider so“, räumt der erfahrene Pferdemann ein. Dafür widmet er sich nun voll und ganz der Organisation der Baltic Horse Show.

Kieler Nachrichten, Montag, 10. November 2011, S. 48

 

ZiSch 2009

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„ZiSch“ steht für Zeitung in der Schule. Es ist ein Medienprojekt, das jedes Jahr bundesweit von verschiedenen Zeitungen angeboten wird. Seit vielen Jahren beteiligen sich die Klassen unserer Schule an diesem Zeitungsprojekt. Acht Wochen lang bekommen teilnehmende Klassen die Kieler Nachrichten täglich in Klassenstärke geliefert, damit sie Zeitung lesen können. Außerdem haben die Schüler die Möglichkeit, selbst Artikel zu verfassen, die auf den ZiSch-Seiten der Kieler Nachrichten veröffentlicht werden können.

Nach den Erfolgen der letzten drei Jahre, wo unsere Hauptschüler regelmäßig unter den Preisträgern waren und für ihre guten Zeitungsartikel ausgezeichnet wurden, beteiligte sich natürlich auch in diesem Jahr wieder eine Klasse am Zeitungsprojektprojekt: die H9b.

In Gruppen haben sich die Neuntklässler mit dem Rahmenthema „60 Jahre Bundesrepublik – wie jung ist Deutschland?“ auseinander gesetzt und dabei mit Hilfe der Lehrkräfte und mit großer Unterstützung von Frau Alves und Frau Hiller aus der ZiSch-Redaktion der Kieler Nachrichten Interviews, Berichte und Kommentare zu verschiedenen Themen geschrieben, z.B. über die Veränderungen der Mode in den letzten Jahrzehnten, über Schule früher und heute oder über die Entwicklung der Landwirtschaft.

Einige Artikel wurden in den Kieler Nachrichten veröffentlich. Wer sie noch einmal nachlesen möchte, findet alle Artikel auch auf der Internetseite der Kieler Nachrichten.

 

Achtklässler gewinnen den 1. Preis bei ZiSch (2008)

ZiSch, das heißt „Zeitung in der Schule“. Bis zum Beginn dieses Schuljahres hatten die Schülerinnen und Schüler der H8b davon noch nicht viel gehört.

Im September ging es dann los: Zweieinhalb Monate lang bekamen sie täglich die Kieler Nachrichten im Klassensatz geliefert. Aber es ging nicht nur darum, die Zeitung zu lesen. Die Schüler sollten auch selbst Artikel schreiben zum Rahmenthema „Zu Hause in Deutschland“.
Jessica Koch, Michelle Rau und ein weiterer Schüler hatten schnell eine Idee für ihren Zeitungsartikel: Sie alle kennen Hakan seine beiden Brüder, die alle unsere Schule besuchten bzw. noch besuchen, denn Hakan ist in der 8. Klasse der Realschule. Auch Vater Tamer Uyandi ist vielen Bordesholmer Jugendlichen bekannt, denn er steht regelmäßig mit seinem Hähnchenwagen in der Holstenstraße.
Die drei ZiSch-Reporter verabredeten sich mit Familie Uyandi zu einem Interview. Bei Kaffee und Kuchen wurden die vorbereiteten Fragen gestellt und gleichzeitig bekamen die drei Nachwuchsreporter noch eine Menge Informationen über die türkische Lebensweise und Kultur.

Die Preisträgerinnen
Die Preisträgerinnen

Es entstand ein Artikel, der bei KN-Lesern und der Jury gleichermaßen gut ankam und dafür mit dem 1. Preis des diesjährigen ZiSch-Wettbewerbes ausgezeichnet wurde. Das Leben einer deutsch-türkischen Familie in Bordesholm sei in diesem Artikel anschaulich erzählt worden, der Unterschied zwischen „Heimat“ und „Zuhause“ sei besonders deutlich herausgekommen, meinte der Stellvertretende Chefredakteur der Kieler Nachrichten. Die Konkurrenz sei groß gewesen, berichtete er. 30 Klassen mit insgesamt 800 Schülern hätten sich an ZiSch 2008 beteiligt, dabei seien über 250 Artikel entstanden. Davon konnte nur ein kleiner Teil in den Kieler Nachrichten abgedruckt werden.

Die besten 3 Artikel werden jedes Jahr mit einem Preis ausgezeichnet und auch das beste Klassenfoto wird prämiert.

Die Preisverleihung fand am 27.11.2008 im Kieler Rathaus statt. Die Kieler Oberbürgermeisterin überreichte den Preisträgern und Preisträgerinnen die Auszeichnungen: einen Abdruck der Originaldruckplatte ihres Artikels.
Jessica Koch und Michelle Rau waren ziemlich aufgeregt. Ihr Teampartner war leider bei der Preisverleihung nicht dabei. Sie waren zwar zur Preisverleihung eingeladen, wussten aber vorher nicht, welchen Preis sie bekommen würden. Als sie erfuhren, dass sie den 1. Preis bekommen, war die Überraschung groß.

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