Klassenfahrt 2011

Am 22.01.2011 sind die R9C und die R9a mit dem Bus nach Italien gefahren. Die Busfahrt dauerte 15 Stunden. Als wir um 09:00 Uhr ankamen, haben wir erst einmal unsere Koffer ausgepackt. Danach sind wir zum Ski-Verleih gegangen und haben unsere Ski-Ausrüstung ausgeliehen, die wir dann auch wieder zur Jugendherberge zurücktragen mussten. Am Nachmittag sind beide Klassen auf die Piste gegangen, die meisten waren am Anfang noch sehr unsicher auf der Skiern. Aber das änderte sich durch die Übung ganz schnell.

Oftmals haben wir die Piste so gegen 16 Uhr verlassen, dann sind beide Klassen in ihre Herbergen gegangen. Am Nachmittag haben sich alle frisch gemacht und sind an manchen Abenden in die Disco „Gloria“ gegangen. Dort durften wir bis um 22 Uhr bleiben. An anderen Abenden haben wir auch Spiele-Abende veranstaltet, wo aber die meisten keine Lust drauf hatten.

Morgens mussten wir um 8 Uhr beim Frühstück sein, dann haben wir unsere Skisachen angezogen und sind mit den Skiern und den Skistiefeln auf die Piste gegangen. Den ersten Tag durften wir noch frei fahren und den zweiten Tag wurden wir in verschiedene Gruppen eingeteilt, die Anfänger, die mittlere Gruppe und die Fortgeschrittenen. Die Anfänger und die mittlere Gruppe waren die ersten paar Tage auf der Anfänger-Piste und die Fortgeschrittenen waren schon auf den höheren Bergen, wo man mit der Gondel hochfährt; den Anfängerhügel ist man mit einem Tellerlift hochgefahren. Am vierten Tag sind alle Gruppen mit der Gondel den Berg hochgefahren. Als wir 2 Tage da waren, konnten alle problemlos den Berg hinunterfahren. Die Fortgeschrittenen sind schon die Talabfahrt gefahren und manche sogar die schwarze Piste. An einem der letzten Abende sind wir mit beiden Klassen zum Nachtrodeln gegangen. Dabei musste man mindestens 15 Minuten den Berg hinaufgehen, um dann ist man im Dunkeln und mit sehr scharfen Kurven wieder hinunterzufahren. Als fast alle in der Hütte saßen, ist ein Mädchen sehr unglücklich den Berg hinuntergefahren und hatte eine Platzwunde am Kopf, darauf kam später ein Krankenwagen. Viele sind schon an diesem Abend früh nach Hause gegangen.
Spaß auf der Piste
Am nächsten Tag sind alle wieder auf die Piste. In dieser Woche waren auch sehr viele krank, hatten Grippe, Schnupfen, Husten, Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Erkältung oder Lungenentzündung.
Am letzten Skitag zog sich die Klassenlehrerin der 9a  einen Kreuzbandriss zu und musste die letzte Nacht im Krankenhaus verbringen. Am letzten Tag haben sich die meisten noch eine Pizza aus der Pizzeria  geholt, aber diese war sehr labberig und schmeckte nicht so gut. Am späten Abend war sehr viel Chaos, weil alle ihr Sachen suchten und einige sogar die ganze Woche aus den Koffern gelebt hatten. Überall lagen Sachen von anderen und es war sehr nervig an diesem Abend. Um 23 Uhr war es still bei den meisten, andere haben allerdings auch die Nacht durchgemacht.
Um 8 mussten wir aus den Zimmern sein und haben unsere Koffer nach draußen gebracht. Um 9 kamen die anderen Klassen. Um kurz vor 10 kam unser Bus und wir sind um 22 Uhr in Bordesholm angekommen. Die Busfahrt war sehr anstrengend und als wir in Bordesholm ankamen, war es bei der Schule sehr voll, weil fast alle Eltern auf uns gewartet haben.

Winterwunderland? Ansichtssache…

- ein Bericht der R9c von der Klassenfahrt im Februar 2009 -

Wir, die 9c, fuhren in Begleitung von Frau Niemann, Herrn Block und Herrn Müller nach Vals, wo schon andere Klassen vor uns ihre Erfahrungen und Verletzungen sammelten.
An einem Donnerstagabend ging es dann los.
Mit 3 Kilo Süßkram im Handgepäck und in Jogginghosen gehüllt, traten wir die nervenraubende, vierzehnstündige Busfahrt an. Diese war ganz gut zu überstehen, denn Langeweile kam nie auf. Das altbewährte „Ich–sehe-was-was-du-nicht-siehst“ konnte man leider nicht spielen, aber dafür sorgten Filme wie „The day after Tomorrow“ und die Pausen bei „Burgerking“ für unsere Unterhaltung.
Blick vom Hof aus
Blick vom Hof aus

Völlig übermüdet und mit blanken Nerven, kamen wir dann am nächsten Tag um ca. 9.00 Uhr morgens am „Madlanerhof“ (unserer Unterkunft) an, um dann etwa eine Stunde, bei – 10 °, darauf zu warten, endlich unsre Zimmer beziehen zu können.
Schnell veränderten sich einige Einstellungen:
Ein Bett ist nicht nur Schlafstätte, sondern ein Heiligtum, Zimmergenossen erbitterte Feinde im Kampf um das Bad und lange Unterhosen ein Muss!
Kaum hatten wir unsere Zimmer bezogen, wurden wir auch schon auf unsere Skier geschnallt und bekamen den ersten „Crash-Kurs“.
Eins wurde klar: Skifahren polarisiert...
 
Die weiteren Tage ähnelten einer Comedysendung:
Die Liftboys waren ganz angetan von unseren weiblichen Skihasen, einige Klassenkameraden haben jetzt herausgefunden, dass sie später einmal Stuntmänner werden wollen, wir lernten das man auch bei Schneetreiben fahren kann und ein ausgerenkter Finger kein Grund ist, um die Skier ruhen zu lassen.

 

Blick von der Hütte
Blick von der Hütte
Sporttechnisch gesehen, waren große Erfolge schon nach wenigen Tagen zu erkennen.
Am dritten Tag konnte man entscheiden, ob man lieber noch einen Tag auf der Anfängerpiste bleibt, oder mit der Gondel die roten und schwarzen Pisten erklimmt.
Nach fast 6 Stunden Sport täglich konnte man sich gemütlich in einer Hütte auf den Bergen etwas zu Essen und Trinken kaufen. Wenn man Schmeichelkünste besaß und ein Mädchen war, gab es sogar manchmal ein Getränk von dem Barkeeper umsonst.
Kurz vor dem Ende der Klassenfahrt gingen wir noch ins Gloria, ein gemütlicher  kleiner Pub, etwa 1 km Fußmarsch von dem Haus entfernt.


Dort fand die Siegerehrung des Wettrennens, das wir noch am selben Tag veranstaltet haben, statt. Nach der Ehrung gaben sich fast alle der Musik und der Atmosphäre hin und es wurde ausgelassen gefeiert. Ohne Alkohol!
So wurden Klassenkameraden zu Pistenpartnern und die Klassengemeinschaft enger zusammen gestrickt.

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