Am Dienstag, 16. August 2011, war es endlich so weit: 95 neue Fünftklässler wurden an der Hans-Brüggemann-Schule eingeschult. In der Turnhalle am Langenheisch versammelten sich insgesamt über 300 Personen, denn die "Neuen" hatten ihre Eltern, Großeltern, Paten, Geschwister und andere Verwandte sowie Freunde mitgebracht, um den großen Tag ihrer Einschulung an der neuen Schule zu feiern.
Pünktlich um 9.00 Uhr spielte die Musikklasse von Herrn Grotheer (G 6a) zur Begrüßung „Rock’ n’ roll Queen“.
Anschließend begrüßte der kommissarische Schulleiter Jan Thomsen alle Anwesenden und brachte etwas Bewegung in die Veranstaltung: Nacheinander bat er zunächst die neuen Schüler, dann ihre Eltern, Freunde und Verwandte und schließlich Lehrer und anwesende Schüler höherer Jahrgänge aufzustehen.
Auch Christiane Haß, zuständig für die Koordination der Klassenstufen 5 bis 7, die im weiteren Verlauf durch die Veranstaltung führte, hieß die neuen Fünftklässler herzlich Willkommen und wünschte ihnen eine schöne, erfolgreiche Schulzeit. Sie hatte noch eine kleine Überraschung dabei. In einer mitgebrachten Schultüte befand sich eine kleine Papierraupe, die den Wissenshunger des neuen Jahrgangs symbolisieren sollte.
Nach dem Song „Behind Blue Eyes“, der wieder von Schülerinnen und Schülern der G 6a vorgetragen und mit donnerndem Applaus belohnt wurde, ergriff Frau Braun als Vertreterin des Schulelternbeirats das Wort. Nach einer herzlichen Begrüßung erzählte sie, ihre eigene Tochter besuche jetzt die 8. Klasse der Hans-Brüggemann-Schule. Sie habe sich hier vom ersten Tag an sehr wohl gefühlt und sei von Anfang an mit ihren Stärken und Schwächen angenommen und gefördert worden. Die Lehrkräfte, aber auch der Schulverband setzten sich in besonderem Maße für die Entwicklung der HBS ein und die schulische Arbeit werde durch den Rotary-Club und den Förderverein unterstützt. Für Eltern, so Frau Braun, gebe es vielfältige Möglichkeiten, das Schulleben mitzugestalten und so zu einer lebendigen Schulgemeinschaft beizutragen.
Zur Auflockerung legte die G 6c zu dem Lied „A packet full of summer“ einen flotten Tanz aufs Parkett und die Schülerinnen und Schüler der G6d gaben dem neuen Jahrgang gute Wünsche für ihre Schulzeit mit auf den Weg. Anschließend ging es zur Klassenaufteilung. Nach und nach wurden Schülerinnen und Schüler von ihren neuen Klassenlehrern/innen aufgerufen und gingen in ihre Klassenräume.
Die Eltern konnten sich an dem auf dem Schulhof aufgebauten Buffet mit Kaffee und netten Gesprächen die Zeit vertrieben und sich dabei auch gleich ein wenig kennen lernen.
Frau Seddigh-Raig übernahm die neue Klasse 5c. Sie erzählte ihren Schülern, dass sie nicht singen werde, aber dafür sehr gerne Sport mit den Schülern macht. Zu guter Letzt kamen Schülerinnen und Schüler der 5d nach vorne. Sie wurden von ihrer Klassenlehrerin Frau ter Horst und von Frau Weißer begrüßt. Nachdem Frau Volkers allen noch einmal viel Glück gewünscht hatte, ging auch diese Klasse in den Unterricht. In der Zwischenzeit konnten sich die Eltern auf dem Schulhof mit kleinen Snacks stärken, sich mit anderen Eltern austauschen oder sich über die Schule informieren, was durch einige Stände möglich war.
Der erste Schultag mit neuen Schulkameraden und einer neuen Lehrerin war sehr spannend und aufregend, was ich auch in der 5d schnell bemerkt habe. Anfangs war die Klasse noch sehr schüchtern, aber mit der lockeren Begrüßung von Frau ter Horst und ihrer offenen Art wurde die Klasse nach kurzer Zeit schon sehr gesprächig, wozu auch die Kennenlern-Spielchen beigetragen haben.
Ähnlich war es auch bei Frau Thönnes. Freudig bastelten alle an der Namensblume und danach wurden die Namen spielerisch geübt: Man musste bei diesem Spiel etwas finden, was man mag und das musste den gleichen Anfangsbuchstaben haben wie der eigene Vorname: "Ich bin Frau Thönnes und ich mag Tulpen.“ Nicht viel später gab es schon etwas zu lachen: "Ich bin Niklas und ich mag n.... .....!"
Alle waren voll dabei und hatten sichtlich Spaß an ihrem ersten Schultag. Doch dann der Schock: Kaum sitzen alle auf ihren festen Plätzen..."Jetzt wird es ernst!" Die erste Aufgabe stand an. "4, 3, 2, 1- Stop talking!" Nun erfuhren die Kinder ihre Schulfächer und die dazugehörigen, noch fremden Lehrer.
Montag... erste Stunde Biologie. Ein freudiges "Jaaaa!" erscholl in der Klasse, doch genauso entsetzt aus der anderen Ecke: "In der ersten Stunde schon?!" Kurz nachdem der Stundenplan fertig abgeschrieben war, läutete es "Ding Dang Dong!" PAUSE? Glitzernde Schüleraugen starrten Frau Thönnes an, doch sie blieb hart: "Morgen!! Erst mal muss ich euch ein bisschen quälen, deswegen bin ich Lehrerin geworden!"
So schlimm war es dann nun auch nicht, denn der erste Schultag war schon bald vorbei.
Ein schöner Tag, an den sich alle bestimmt noch lange erinnern werden!
Hendrik und Alina
Am Donnerstag, dem 26. August 2010 war es soweit. Unser erster Schultag
stand vor der Tür. Viele Schüler sahen diesem Tag mit gemischten
Gefühlen entgegen. Für die Hauptschüler, welche erst vor einem Jahr das
Gebäude am Langenheisch verlassen mussten, war es wohl wie ein
Nach-Hause-Kommen. Bei den Schülern, welche das Gebäude noch von ihrer
Grundschulzeit her kannten, kamen alte Erinnerungen hoch und für die
Schüler, die die ehemalige Lindeschule noch nie betreten hatten, war es
wohl ein aufregender und spannender Neuanfang.
Schon von außen lud
uns die Schulleitung herzlich ein, das Gebäude war festlich mit
Willkommensschildern und Luftballons dekoriert. Auf dem Schulhof hatte
sich einiges verändert. So war das Gebäude der ersten Klassen
abgerissen worden und auch der ehemalige Spielplatz war
verschwunden.Der Schulhof war desgleichen festlich dekoriert und mit
einer Anlage ausgestattet, so dass die Schülerinnen und Schüler, die
zum großen Teil schon lange vor Beginn der zweiten Stunde da waren, mit
Musik empfangen wurden. Zur Begrüßung der Schüler hielten Frau Volkers
und Frau Schneider eine Rede und sprachen auch die verlängerten Ferien
an. Später wurde dann verkündet, dass das SV-Team für jede Klasse eine
Klassenpflanze von Blumen-Wilke und Blumen Korb gesponsert bekommen
hatte. Diese wurden an die jeweiligen Klassensprecher verteilt. Frau
Schneider sagte, dass die Pflanzen symbolisch für die
Klassengemeinschaft stehen sollten und daher auch gut gepflegt werden
müssten, damit sie wachsen. Danach begann die erste Unterrichtsstunde
in den frisch renovierten Klassenräumen, was für die Schüler aufregend
war, aber auch eine Umstellung bedeutete.
Hendrik